Zeittafel zur Crinitzer Ortsgeschichte
(Jahreskalendarium)

1815

Crinitz kommt mit Beesdau, Gahro mit Weissack
von Sachsen nach Preussen

Aufgrund des auf dem Wiener Kongress
ausgehandelten  Pressburger Vertrages vom 18.05.1815 musste Sachsen neben anderen Gebieten die Niederlausitz an Preußen abtreten. Anlass war die Niederlage Napoleons, der zuvor die politische Landkarte
des Kontinentes erheblich verändert hatte.

1894

Gründung des „Freien Lehrervereins Crinitz und Umgegend“
Gründungsmitglieder sind die Kollegen Paproth und Schafhirt (Crinitz),
Borch (Weissagk), Gosslau und Krüger (Drehna), Becker (Babben)
Erster Vorsitzende wird Otto Paproth, Crinitz.

Gründungsdokumente liegen im Original vor
und befinden sich im Besitz des Heimatvereins Crinitz e.V.

1902

Masernepidemie unter den Schulkindern in Crinitz
Die Schule bleibt vom 28. Januar – 12. März geschlossen.

Dokumente des Landesarchivs Potsdam.

1936

Einweihung des Volksbades.

Unter aktiver Mithilfe der Bevölkerung wird der ehemalige Röhrteich zum
Volksbad umgestaltet, das am 5. Juli feierlich eröffnet wird.

1969

Töpferdenkmal Crinitz.

Eines der herausragendsten Ereignisse Crinitzer Ortsgeschichte.
Nach 2 Jahren künstlerischen Schaffens übergibt der Crinitzer Töpfermeister Otto Schulze
die von ihm gefertigten Keramikplatten für das Töpferdenkmal als Geschenk an die Gemeinde.
Die Reliefs stellen die geschichtliche Entwicklung des östlichen Teils Deutschlands in
Verbindung mit der Gemeinde dar und symbolisieren in eindrucksvoller Weise die Einheit von Crinitzer Töpferkunst und Tradition.

1981

Flugzeugabsturz nahe Crinitz.

Der Ort entkommt nur  knapp einer Katastrophe als ein Jagdfluzeug des Fliegerhorstes Cottbus nur wenige hundert Meter vom Ortskern mit einer Geschwindigkeit von über 1000 km/h
abstürzt. Mit der Explosion wurde das Flugzeug in viele Trümmer zerlegt.. Als Absturzursache wird der Verlust von Raumorientierung angegeben. Der Pilot,
Hauptmann Becher, kam dabei ums Leben.

Zahlreiche Augenzeugenberichte; schriftliche Veröffentlichungen
u.a. Artikel „Flugzeugabsturz bei Crinitz“ D. Vogel
im Finsterwalder Heimatkalender 2012

2008

Einweihung des Gemeindezentrums Crinitz.

Ein einzigartiges Beispiel sinnvoller Intergration unter einem Dach.
Heinz-Sielmann-Grundschule, Kita „Crinitzer Kinderwelt“
und Freiwillige Feuerwehr Crinitz.
Das 1,3 Millionen Projekt dokumentiert mit seinen idealen
Arbeits- und Lebensbedingungen den gesellschaftlichen Fortschritt auf dem Lande.

2011

Prominenter Besuch – „Täve“ Schur
Der erfolgreichste Sportler der DDR-Geschichte ist in Crinitz zu Gast.

Am Vormittag hat der zweimalige Radweltmeister und Friedensfahrtsieger
an der Sielmann Grundschule einen Gesprächstermin mit Schülern. Nachmittags weilt er noch  vor der offiziellen Eröffnung in der neuen Informations- und Begegnungsstätte des Heimatvereines und trägt sich als Erster in das Gästebuch ein. Anschließend besucht er den erfolgreichsten Sportler des Ortes Fred Steinigk bevor er am Abend in Nuck’s Gasthof aus seinem Leben berichtet.

Einweihung der Informations- und Begegnungsstätte in der
Geschäftsstelle des Heimatvereins Crinitz e.V.

Ungünstiger Standort und eine nicht mehr zeitgemäße inhaltliche Ausrichtung der 2004 eingerichteten Heimatstube führten Ende 2010 zum Vorstandsbeschluss des HVC,
die bisherige Heimatstube auflösen und durch eine moderne Informations- und
Begegnungsstätte zu ersetzen, die sich ausschließlich auf die Ortsgeschichte
der Gemeinde Crinitz konzentriert.

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